Nordkorea: "USA setzen repressive Politik fort"

4. Jänner 2015, 09:08
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Außenamts-Sprecher: Fortsetzung der feindlichen Politik Washingtons

Seoul/Pjöngjang - Nordkorea hat die neuen US-Sanktionen wegen des Hackerangriffs auf das Filmstudio Sony Pictures scharf kritisiert. Mit den Strafmaßnahmen setzten die USA ihre feindliche und repressive Politik fort, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Pjöngjang laut der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Nordkorea werde sich aber dadurch nicht in die Knie zwingen lassen.

Die US-Regierung hatte am Freitag ihre Finanz- und Wirtschaftssanktionen verschärft. Sie macht Nordkorea für die Cyberattacke auf das US-Filmstudio verantwortlich. Hintergrund ist eine Komödie über ein fiktives US-Mordkomplott gegen den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Sony zog den Film nach Drohungen der Hacker zunächst zurück, veröffentlichte ihn nach Kritik an der Entscheidung aber dann doch.

Nordkorea hat den Film scharf verurteilt, zugleich aber die Vorwürfe zurückgewiesen, hinter dem Hackerangriff zu stecken. Die USA haben bereits eine ganze Reihe von Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, etwa wegen des Atomprogramms des international abgeschotteten Landes. Wegen seiner Atomtests wurde das stalinistische Regime in Pjöngjang auch von der UNO mit Sanktionen belegt. (APA, 4.1.2015)

  • Das nordkoreanische Regime zeigt sich unerfreut über neue Sanktionen der USA.
    foto: reuters/kcna

    Das nordkoreanische Regime zeigt sich unerfreut über neue Sanktionen der USA.

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