Merkel soll Euroaustritt von Griechenland für verkraftbar halten

3. Jänner 2015, 18:19
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Die deutsche Bundesregierung rechnet nicht mit einem Neuausbruch der Eurokrise, wenn Griechenland aus der Währungsunion austritt

Berlin/Wien - Die deutsche Regierung geht nicht davon aus, dass ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone für eine neue Krise in Europa sorgt. Das schreibt der "Spiegel" mit Verweis auf deutsche Regierungskreise. Irland und Portugal seien quasi saniert, im Notfall stünde ein Schutzschirm bereit und die Bankenunion sorge für Stabilität auf den Finanzmärkten.

Die deutsche Bundesregierung halte ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro für "nahezu unausweichlich", sollte eine neue Regierung den Sparkurs aufgeben und die Rückzahlung der Staatsschuld aufgeben. In Griechenland stehen in drei Wochen Neuwahlen am Programm, im Moment führt die linke Syriza die Umfragen an. Ihr Vorsitzender Alexis Tsipras pocht auf eine Neuverhandlung des griechischen Hilfsprogramms. (red, derStandard.at, 3.1.2015)

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