Gute Woche - Schlechte Woche: Geldregen, Wohnungsnöte und der Tod

Glosse3. Jänner 2015, 11:00
2 Postings

Gute Woche

Alle haben immer mehr Angst, bloß vor einem gewaltsamen Tod braucht man sich in Österreich weniger zu fürchten: Laut aktueller Todesursachenstatistik wurden 2013 36 Menschen zum Tode befördert. Kein Vergleich zu 1984: Damals wies die Statistik 133 Opfer aus.

foto: reuters

Tolle Stimmung in der heimischen Justiz: Im Zuge laufender Hypo-Klagen hat das BrandstetterMinisterium zuletzt 71 Millionen Euro Gebühren kassiert, insgesamt könnten 300 Millionen Euro ins Justizbudget fließen. Bleibt zu hoffen, dass das Geld nicht im koalitionären Reform-Hickhack verbrannt wird.

foto: matthias cremer

Mit famosem Humor glänzt die Fachgruppe Immo-Treuhänder in der Wiener Wirtschaftskammer. Sie forderte angesichts der Wohnungskrise, dass die Menschen in kleinere Bleiben ziehen sollen. Saukomisch, das. Wir haben ur g'lacht.

foto: reuters

Schlechte Woche

Es hat sich ausgezubbelt: Eines der beliebtesten Tourifoto-Motive Großbritanniens zieht sich zurück - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Palastwachen in London werden fortan hinter Schutzzäunen strammstehen. Der Grund: Angst vor Terroranschlägen.

foto: ap/pitarakis

Vorerst bloß besorgt muss man angesichts der Pegida-Märsche in Deutschland sein. Nun ist eine Online-Petition gegen die teils wirren, teils bedenklichen Bedenkenträger initiiert worden. Merke, Generation Y: Mit einem Mausklick geht gar nix weg. Nicht der Müll in der Tonne vorm Haus. Und schon gar nicht der Müll in den Köpfen.

foto: istock/gryankina

Im Übrigen war wieder Silvester. Ein überaus persönlichkeits- gefährdendes Fest, verlangt doch die Tradition, dass man sich alkoholisiert UND über sich UND die Zukunft nachdenkt. Da kann eigentlich nur Dubioses rauskommen. (sts, DER STANDARD, 3.1.2015)

foto: apa/gindl
Share if you care.