Alles, was noch ein Glück ist

2. Jänner 2015, 09:37
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ÖSV arbeitet Unfall von Kombinierer Beikircher auf

Innsbruck - Der Weltcup der Nordischen Kombinierer geht am Wochenende in Schonach im Schwarzwald mit einem Teambewerb und einem Einzelbewerb auf der Normalschanze weiter. Marco Beikircher kann jedenfalls nicht dabei sein. Der 19-jährige Salzburger war im November in Kuusamo, Finnland, während der internen ÖSV-Qualifikation gegen einen am Schanzentisch vergessenen Holzbalken geprallt. Beikircher zog sich einen Halswirbelbruch zu und erlitt Bänderverletzungen im Daumen sowie weitere Blessuren an der Hand und im Gesicht.

Zur Aufarbeitung der Geschehnisse gab es eine Aussprache mit dem Athleten, dessen Eltern, ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, dem sportlichen Leiter Ernst Vettori und den verantwortlichen Trainern. Wie der ÖSV mitteilte, gab es Versäumnisse des Schanzenbetreibers und der Trainer.

"Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände, wobei Marco noch großes Glück hatte. Die verantwortlichen Trainer haben sich bei ihm und der Familie entschuldigt und versichert, künftig alle Vorkehrungen zu treffen, um derartige Vorkommnisse in jedem Fall zu vermeiden", hieß es seitens des Skiverbandes.

Auch die Familie meldete sich zu Wort: Fehler seien menschlich und könnten passieren. "Was wir als positiv empfunden haben, ist die gemeinsame Aufarbeitung des Falls mit den Trainern und der Verbandsführung. Es haben gute Gespräche stattgefunden." (APA, DER STANDARD, 2.1.2015)

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