Mindestens 33 Tote bei Anschlag auf schiitische Feier

31. Dezember 2014, 13:09
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Selbstmordattentäter sprengte sich in der Stadt Ibb in die Luft

Sanaa - Im Jemen sind bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Zeremonie mindestens 33 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungsdienste verletzt, als sich der Selbstmordattentäter am Mittwoch in der Stadt Ibb in die Luft sprengte.

Zwar ist die Stadt überwiegend sunnitisch, wird aber von der schiitischen Houthi-Miliz kontrolliert. An der Zeremonie nahmen Unterstützer der Miliz teil.

Auch Gouverneur verletzt

Unter den Verletzten war den Angaben zufolge auch der Gouverneur der Stadt. Bei der Zeremonie wurde an den Geburtstag des Propheten Mohammed erinnert. Sicherheitskräften zufolge wurde ein zweiter Attentäter am Eingang des Veranstaltungsortes entdeckt.

Der Jemen wird seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Ali Abdullah Saleh im Jahr 2012 von Gewalt und schweren politischen Unruhen erschüttert. Die Houthi-Milizionäre starteten Anfang des Jahres eine Offensive, in deren Zuge sie im September auch die Hauptstadt Sanaa einnahmen.

Seither weiteten sie ihren Machtbereich im Zentrum und im Westen des Landes aus. Im Namen der schiitischen Minderheit fordern sie mehr politische Mitsprache. Allerdings stoßen sie auf heftigen Widerstand sunnitischer Stämme und der Extremistengruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel. (APA, 31.12.2014)

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