Mindestens 59 Tote bei Unwetter auf den Philippinen

1. Jänner 2015, 12:18
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Fluten und Erdrutsche - 80.000 Einwohner aus der Flucht

Manila - Tropensturm "Jangmi" ist über die Philippinen hinweggezogen. Nach offiziellen Angaben starben 59 Menschen durch die Unwetter. Mehr als 80.000 Einwohner mussten vor den Feiertagen wegen der Fluten und Erdrutsche aus ihren Häusern und Wohnungen fliehen, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Der Sturm hatte die Inselgruppe laut Meteorologen am Donnerstag wieder verlassen.

Die Regierung wies Kritik zurück, sie sei schlecht auf den Sturm vorbereitet gewesen. "Alle Katastrophenschutzmaßnahmen die notwendig waren, wurden getroffen", sagte der Chef der Katastrophenschutzbehörde, Alexander Pama, am Mittwoch.

Die Zahl der Todesopfer ist weitaus höher als bei dem stärkeren Taifun "Hagupit", der vor wenigen Wochen über den südostasiatischen Inselstaat hinwegfegte. Damals starben 18 Menschen, etwa eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Betroffen waren nun mehrere Provinzen im Süden, Osten sowie in der Mitte des Landes. Allein in dem Dorf Mercedes in der Provinz Samar, 525 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila starben 19 Menschen bei einem Erdrutsch. In Rondo in der Provinz Cebu ertranken zwölf Menschen, in der Provinz Leyte wurden 16 Menschen durch Erdrutsche, Überschwemmungen oder Stromschläge getötet. (APA, 1.1.2015)

  • Schwere Stürme erschüttern derzeit weite Gebiete in Südostasien.
    foto: reuters/rowel montes

    Schwere Stürme erschüttern derzeit weite Gebiete in Südostasien.

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