US-Firmen sollen illegale Cyberattacken gegen Hacker führen

30. Dezember 2014, 14:39
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FBI ermittelt unter anderem im Fall der Bank JP Morgan

Die derzeitigen Cyberattacken würden an den "Wilden Westen" erinnern. So beschreibt der Abgeordnete Michael McCaul die Situation in den USA. Unternehmen würden sich gegen Cyberangriffe mit nicht von der Regierung autorisierten Mitteln wehren.

FBI ermittelt

Die US-amerikanische Bank JP Morgan soll dem FBI laut "Bloomberg" vorgeschlagen haben, von Offshore-Standorten aus Server anzugreifen, von denen aus DDoS-Attacken gegen das Unternehmen geführt worden seien. Das sei jedoch aufgrund rechtlicher Bedenken abgelehnt worden.

Ermittlungen hätten jedoch gezeigt, dass der Angriff von einer dritten Partei durchgeführt worden sei. Das FBI untersuche, ob das US-Unternehmen gegen das Gesetz verstoßen und den Angriff auf die Server angeordnet habe.

Auch Sony Pictures soll nach dem massiven Angriff auf das eigene Netzwerk einen DDoS-Gegenangriff gestartet haben. (red, derStandard.at, 30.12.2014)

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