Keine Einigung für Ärzte im Wiener AKH

29. Dezember 2014, 17:57
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Betriebsrat fürchtet bereits Auswirkungen im Jänner – Protestmaßnahmen nicht ausgeschlossen

Wien – Die am Montag absolvierte Gesprächsrunde im Wiener AKH zu den Arbeitszeiten für Spitalsärzte hat keine Einigung gebracht. "Es wird weiter verhandelt", berichtete Betriebsrat Martin Andreas im Gespräch mit der APA. Er hoffe, dass bereits Anfang Jänner ein neuer Verhandlungstermin gefunden wird. Wobei die neuen Regeln dann schon gelten.

Mit 1. Jänner 2015 tritt nämlich das neue Arbeitszeitgesetz für Spitalsärzte in Kraft, das eine Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit von 60 auf 48 Stunden (in einem Durchrechnungszeitraum von 17 Wochen, Anm.) vorsieht. Weil Nachtdienste und Überstunden wegfallen, werden von den Medizinern Gehaltseinbußen befürchtet. Auch drohende Kapazitätsprobleme werden ins Treffen geführt.

Verhandelt wird nun mit der für die AKH-Ärzte zuständigen MedUni Wien. Diese habe heute kein konkretes Angebot unterbreitet, so der AKH-Betriebsrat. Laut Andreas könnte es durchaus sein, dass bereits im Jänner Auswirkungen ins Haus stehen – etwa dass Dienstpläne nicht mehr besetzt werden können. Auch Protestmaßnahmen seien, so betonte er, bereits im Jänner möglich. (APA, 29.12.2014)

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