Königlicher Besuch beim Bundespräsidenten

29. Dezember 2014, 16:18
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35 "Könige" aus ganz Österreich und eine Gruppe aus der Slowakei in der Hofburg - "Wir müssen Verantwortung übernehmen"

Wien – Rund 35 Sternsingerinnen und Sternsinger aus ganz Österreich und eine Gruppe aus der Slowakei haben am Montag Bundespräsident Heinz Fischer die Friedensbotschaft und Segenswünsche gebracht. "Wir müssen Verantwortung übernehmen für alle, denen es schlecht geht, die Hunger leiden, kein Dach über dem Kopf haben oder in Krieg verwickelt sind", war man sich einig.

"Diesen Menschen sollen wir brüderlich und schwesterlich zur Seite stehen und daran mithelfen, dass der Hunger aus der Welt verdrängt wird und dass Kinder zur Schule gehen können", sagte das Staatsoberhaupt. "Dass sich Kinder und Jugendliche bei der Sternsingeraktion dafür einsetzen, das ist ein ganz wertvoller Beitrag und das freut mich."

Kampf für Kinderrechte

Als Kinderorganisation sind der Katholischen Jungschar die Rechte von Mädchen und Buben besonders wichtig. "Wir wollen deutlich machen, dass der Einsatz für die Kinderrechte gerade in den Armutsregionen der Welt noch intensiviert werden muss. Auch in Österreich wünschen wir uns für alle gegenseitigen Respekt und ein friedliches Zusammenleben", betonte Sara Dallinger, Bundesvorsitzende der Katholischen Jungschar.

85.000 Sternsinger sind in Österreich unterwegs. Die Dreikönigsaktion setzt sich mit ihren rund 500 Hilfsprojekten für ein menschenwürdiges Leben in Afrika, Asien und Lateinamerika ein.

Ein besonderes Jubiläum feierten die befreundeten Sternsinger der slowakischen Kinderorganisation Erko: Vor 25 Jahren fiel der "Eiserne Vorhang" der Europa getrennt hat und vor 20 Jahren hat Erko zum ersten Mal "Dobra Novina" – die slowakische Sternsingeraktion – durchgeführt. (APA, 29.12.2014)

  • Faschingskrapfen für die Sternsinger, dargeboten vom Staatsoberhaupt, gab es in der Hofburg.
    foto: apa / bundesheer / carina karlovits

    Faschingskrapfen für die Sternsinger, dargeboten vom Staatsoberhaupt, gab es in der Hofburg.

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