NSA enthüllt Berichte eigener Gesetzesübertretungen

17. Mai 2015, 12:19
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Mussten im Rahmen des Freedom of Information Act veröffentlicht werden

Die NSA hat Berichte veröffentlicht, in denen über Aktivitäten des Geheimdienstes berichtet wird, die widerrechtlich durchgeführt wurden. So darf die NSA beispielsweise keine US-Staatsbürger in den USA ausspionieren. Die Dokumente wurde im Rahmen des Freedom of Information Act nach einer Klage der American Civil Liberties Union online gestellt.

"Technische oder menschliche Fehler"

In den meisten Fällen handle es sich um technische oder menschliche Fehler, heißt es seitens der NSA. In den "sehr wenigen Fällen", bei denen es eine "absichtliche missbräuchliche Nutzung" gegeben habe, seien Untersuchungen eingeleitet worden. Die Dokumente, die aus den Jahren 2001 bis 2013 vorliegen, sind jedoch stark redigiert.

E-Mails weitergeleitet, Daten falsch gespeichert

"The Verge" hat die Dokumente durchgesehen und darunter unter anderem Überwachungen bei Fällen von Stalking entdeckt, Speicherung von Daten auf nicht autorisierten Servern oder Zugriff von Personen ohne entsprechende Berechtigung. Auch seien E-Mails mit der Identität von Bürgern an nicht autorisierte Empfänger weitergeleitet worden.

Wie oft tatsächlich widerrechtlich in die Privatsphäre von US-Bürgern eingegriffen wurde, sei aufgrund der Zensur kaum nachzuvollziehen. (red, derStandard.at, 26.12.2014)

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