Verfolger am Stefanitag in direkten Duellen

25. Dezember 2014, 20:31
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Linz bei Fehervar, Capitals empfangen Znojmo

Wien - Die 31. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) bringt am Freitag ab 17.30 Uhr zwei Duelle von Mannschaften aus den Top fünf der Tabelle. Während Leader Salzburg im Heimspiel gegen Schlusslicht Ljubljana klarer Favorit ist, ist der sechs Punkte zurückliegende Verfolger Linz beim viertplatzierten Fehervar gefordert. Die auf Rang drei vorgestoßenen Vienna Capitals empfangen Znojmo, den Fünften.

Die Wiener schafften am Dienstag mit einem 7:3 in Innsbruck einen kleinen Befreiungsschlag, müssen aber nachlegen. "Jetzt wollen wir das gute Gefühl in die Spiele nach Weihnachten mitnehmen", gab Coach Tom Pokel daher als Devise aus. Das elftplatzierte Innsbruck muss die verlorenen Zähler daheim gegen den Sechsten VSV zurückholen. Die Kärntner haben den letzten Platz für die direkte Play-off-Qualifikation inne und auf die Tiroler einen Bonus von sechs Punkten.

Die Linzer bescherten ihrem Trainer Rob Daum ein 5:1 daheim gegen Graz, doch bei Fehervar könnte ein anderer Wind wehen. "Die Ungarn sind wirklich sehr gut zu Hause", meinte der Coach. "Offensiv haben sie viel Qualität. In den letzten Wochen agieren sie auch defensiv kompakter." Die Grazer fielen durch die Schlappe aus den Top sechs. Nun kommt der zwei Punkte hinter ihnen lauernde KAC. Die "Rotjacken" haben nach dem Heim-4:2 gegen Fehervar Lust auf mehr.

Dass es eng zugeht, zeigen die Sechspunkte-Abstände zwischen Rang zwei und sechs bzw. sechs und elf. Die Salzburger hielten die Konkurrenz in einer EBEL-Final-Neuauflage der vergangenen Saison mit einem 3:1 daheim gegen Südtirol auf Distanz. Bozen wird zu Hause gegen den Zehnten Dornbirn versuchen, vom achten Platz nach vor zu kommen. Aber auch die Vorarlberger sind motiviert. "Ein Spiel, das wir gewinnen wollen", sagte Dornbirn-Stürmer Chris D'Alvise. (APA, 25.12.2014)

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