Lkw-Hersteller unter Kartellverdacht

24. Dezember 2014, 11:00
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Laut Dokumenten der EU-Kommission Absprachen zu Preisen und Neuerungen

Europäische Lkw-Bauer unterhielten seit 14 Jahren Kartell - Zeitung

Kfz-Industrie/Kartelle/Kartellvergehen/Indien/Europäische Union - Laut Dokumenten der EU-Kommission Absprachen zu Preisen und Neuerungen

Bangalore/Brüssel - Führende europäische Lastwagenbauer haben einem Zeitungsbericht zufolge bereits seit 14 Jahren ein Kartell betrieben, um neue Technologien zur Emissionsreduzierung zu verzögern. Das berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Dokumente der Europäischen Kommission.

Hersteller wie Daimler, Iveco, die Volkswagen-Töchter Scania und MAN, DAF Trucks oder Volvo hätten sich beim Zeitplan und den Preiserhöhungen bei der Einführung neuer Technologien abgesprochen. Eine Sprecherin der Kommission wollte sich am Mittwoch dazu nicht äußern.

Ende November hatte die EU mitgeteilt, gegen Lkw-Hersteller wegen des Kartellverdachts vorzugehen. Damit erreichte das bereits seit vier Jahren laufende Verfahren eine neue Stufe. Die Lastwagenbauer bestätigten den Erhalt der Beschwerdepunkte. Daimler stockte jüngst seine Rückstellungen wegen der EU-Ermittlungen um 600 Millionen Euro auf. Sollte die EU-Kommission zu dem Ergebnis kommen, dass die Hersteller tatsächlich gegen Kartellvorschriften verstießen, ist eine Strafe fällig, die im Extremfall zehn Prozent des Jahresumsatzes beträgt. (APA, 24.12.2014)

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