Weihnachtliche Lichtverschmutzung, oder: Die Feiertage vom Weltall aus gesehen

24. Dezember 2014, 17:58
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Hohen Festtagen entkommt man nicht einmal im All: Die Lichtintensität der irdischen Großstädte nimmt deutlich zu, wie NASA-Aufnahmen zeigen

Hohe Feiertage zu ignorieren, ist schwierig - egal, in welchem Kulturkreis man sich befindet. Dabei ist nicht einmal die Flucht von unserem Planeten ein verlässlicher Ausweg: Denn die Lichtemissionen großer Städte nehmen zu Festtagen wie Weihnachten, Neujahr oder Ramadan deutlich zu, was auch noch aus einiger Entfernung zur Erde erkennbar ist.

Das führen Aufnahmen des NASA-Satelliten "Suomi NPP" vor Augen, der seit 2011 in einer Bahnhöhe von 824 Kilometern über der Erde kreist. NASA-Forscher verglichen im Zuge einer Studie zu urbanem Energieverbrauch Daten der vergangenen Jahre von insgesamt 70 Städten.

Schnell fiel ihnen dabei eine "Feiertagskurve" auf: So "leuchten" etwa zahlreiche US-amerikanische Städte zu Weihnachten und Neujahr zwischen 20 und 50 Prozent heller als sonst. In saudiarabischen Städten nimmt die Lichtintensität zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan gar um 60 bis 100 Prozent zu. Aber sehen Sie selbst.

--> NASA: NOAA/NASA Satellite Sees Holiday Lights Brighten Cities

(red, derStandard.at, 24. 12. 2014)

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