Nordengland: Junger Seehund strandete 30 Kilometer vom Meer entfernt in Feld

23. Dezember 2014, 08:27
25 Postings

Britische Rettungskräfte bargen erschöpftes Tier

London - Britische Rettungskräfte haben einen auf einem matschigen Feld in Nordengland gestrandeten Seehund geborgen - rund 30 Kilometer vom Meer entfernt. Sie gehen davon aus, dass die junge Kegelrobbe von der Irischen See den Fluss Mersey hochgeschwommen war, bis sie schließlich auf einem Feld des Dorfs Newton-le-Willows nicht mehr weiterkam.

Eine Frau entdeckte beim Hundespaziergang den ungewöhnlichen Gast, fotografierte ihn und stellte das Foto ins Internet, wo es rasch für einige Furore sorgte. Unter Anteilnahme zahlreicher Schaulustiger und angelockt von einem Fisch robbte das verschreckte Tier über das Gras bis in einen Anhänger und wurde zu einer Tierklinik gebracht, wo es untersucht wurde. Nach Angaben der Polizei war die kleine Robbe völlig erschöpft. Sie werde nun wieder aufgepäppelt und dann ins Meer zurückgebracht. (APA, 23.12.2014)

  • Die gestrandete Seerobbe wird aufgepäppelt und dann ins Meer zurückgebracht (Symbolfoto).
    foto: ap photo/jonathan hayward

    Die gestrandete Seerobbe wird aufgepäppelt und dann ins Meer zurückgebracht (Symbolfoto).

Share if you care.