Kevin Kampl wechselt zu Borussia Dortmund

22. Dezember 2014, 18:24
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Mittelfeldspieler verlässt Red Bull Salzburg nach 109 Pflichtspielen. Er soll den Großklub der Deutschen Bundesliga verstärken

Salzburg – Kevin Kampl verlässt den FC Red Bull Salzburg und wechselt mit Beginn der Frühjahrssaison zu Borussia Dortmund. Der 24-jährige Slowene absolvierte für die Roten Bullen insgesamt 109 Pflichtspiele (74x Bundesliga, 17x EL, 12x Cup), in denen er 29 Tore erzielen und 54 Treffer vorbereiten konnte.

Red-Bull-Salzburg-Sportdirektor Ralf Rangnick: "Für Kevin Kampl ist der Wechsel in die deutsche Bundesliga der nächste logische Karriereschritt."

Borussias Sportdirektor Michael Zorc in einem ersten Statement: "Kevin Kampl ist ein im offensiven Mittelfeld vielseitig einsetzbarer Spieler, den wir schon sehr lange beobachten. Mit seiner Spielweise passt er ausgezeichnet in unser Anforderungsprofil."

Kampl unterschreibt einen langfristigen Vertrag für bis 2019. Über die Ablösemodalitäten wurde – Überraschung! – Stillschweigen vereinbart. Schätzungen taxieren die Ablösesumme in der Region von 12 Millionen Euro.

"BVB-Fanatiker"

Der Spieler zeigte sich in einer ersten Reaktion überglücklich über seinen Wechsel. "Ich war früher wirklich BVB-Fanatiker, für mich geht ein Riesentraum in Erfüllung, bei so einem Verein zu spielen", sagte Kampl dem TV-Sender Sky Sport News HD.

Außerdem kündigte der Slowene an: "Ich bin mir sicher, dass wir in der Rückrunde voll angreifen werden, und dann wird das ganz anders aussehen am Ende der Saison."

Kampl wurde im deutschen Solingen geboren, bereits in sehr jungen Jahren kam er in die Jugend von Bayer Leverkusen. Dort durchlief er bis einschließlich der zweiten Mannschaft alle Stationen. Der Schritt in die Bundesliga gelang dann aber nicht. Ein Europa-League-Spiel gegen Metalist Charkow Anfang 2011 blieb Kampls einziger Profi-Einsatz für Bayer.

Über die harte Zweit- und Drittligaschule beim VfL Osnabrück und VfR Ahlen kam Kampl schließlich 2012 nach Salzburg. Dort lief es wie am Schnürchen. (red/APA, 22.12.2014)

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