Rechtsstreit: Deutscher YouTube-Star muss seine Kanäle aufgeben

21. Dezember 2014, 13:10
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Simon Unge beklagt sich über schlechten Vertrag mit "Netzwerk Mediakraft", muss jetzt unter neuem Namen starten

Gemeinsam Strategien entwickeln, sich organisieren und gegenseitig stärken: Das verspricht das "Mediakraft Networks" erfolgreichen YouTube-Stars. Das "Plattenlabel für YouTuber", wie die Welt treffend vergleicht, hat vor rund einem Jahr auch den erfolgreichen YouTube-Vlogger Simon Unge angeworben, der auf zwei Kanälen über zwei Millionen Abonnenten vorweisen kann. Unge beschäftigt sich auf "ungespielt" mit Videospielen, auf "ungefilmt" thematisiert er seinen Alltag.

Unterschiedliche Ansichten

Laut Welt kommt Unge auf über 30 Millionen Klicks pro Monat – damit kann man mittlerweile auf YouTube relativ gut verdienen. Allerdings zerstörten Rechtsstreitigkeiten mit dem "Mediakraft Network" die Idylle. Seine Ansichten divergierten stark mit Mediakraft, so Unge in einem Video – in dem er erklärt, dem Netzwerk den Rücken zuzuwenden.

ungefilmt

Das bedeutet allerdings, dass Unge auch seine beiden Kanäle aufgeben muss. Deshalb will er nun mit YouTube.com/unge neu durchstarten. (fsc, derStandard.at, 21.12.2014)

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