Super G in Gröden: Jansrud, Paris, Reichelt

20. Dezember 2014, 13:42
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Norweger besticht durch Konstanz und gewinnt bereits das vierte von sechs Speedrennen - Reichelt als Dritter am Podest - Kriechmayr überrascht

Val Gardena/Gröden - Kjetil Jansrud bleibt im Speed-Zirkus weiterhin das Non plus ultra. Der Norweger setzte sich am Samstag beim Super-G in Gröden 46 Hundertstel Sekunden vor Dominik Paris durch und feierte damit seinen siebenten Weltcupsieg. Auf Rang drei landete Hannes Reichelt, der nur acht Hundertstel auf den Italiener einbüßte. Für eine Überraschung sorgte Vincent Kriechmayr, der nur um zwei Hundertstel am Podest vorbeischrammte und als Vierter für sein bestes Weltcupergebnis sorgte. Unter blitzblauem Himmel stark unterwegs war auch Matthias Mayer, der nach bester Zwischenzeit in Zielnähe ein Tor rammte und ausschied.

Achter wurde Romed Baumann. Otmar Striedinger belegte Rang zehn. Vortagessieger Steven Nyman schied wie Ted Ligety (beide USA) aus.

Jansrud, am Freitag in der Abfahrt nur von Steven Nyman bezwungen, war heuer nie schlechter als Zweiter. Er gewann die Abfahrten in Lake Louise und Beaver Creek, den Super-G in Lake Louise und musste sich im Super-G von Beaver Creek nur Hannes Reichelt geschlagen geben. "Es ist traumhaft. Ich fühle mich gut und fahre mit viel Selbstvertrauen", sagte Jansrud.

Positive Nachrichten gibt es indes von Florian Scheiber, der in der Abfahrt am Freitag schwer stürzte. Der Tiroler darf die Innsbrucker Uni-Klinik aller Voraussicht nach bereits am Sonntag wieder verlassen. Scheiber hat sich bei seinem Abflug in der Ciaslat-Wiese eine Gehirnerschütterung, Abschürfungen im Gesichtsbereich und Prellungen der linken Brust- bzw. Beckenhälfte zugezogen.

Die nächste Abfahrt steht am 28. Dezember in Santa Caterina auf dem Programm, am 17. Jänner geht es in Wengen weiter. (Thomas Hirner aus Gröden, derStandard.at, 20.12.2014)

  • In den Speed-Disziplinen heuer kaum zu bezwingen: Kjetil Jansrud.
    foto: reuters/stefano rellandini

    In den Speed-Disziplinen heuer kaum zu bezwingen: Kjetil Jansrud.

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