AirBnB-Vermieter vergewaltigte Touristinnen

19. Dezember 2014, 17:58
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Angebot wurde für junge Frauen in Barcelona zur Falle

In Spanien hat ein Kolumbianer ein Zimmer an Touristinnen vermietet, um sie sexuell zu missbrauchen und dabei zu filmen. In einem Fall erhoben die Opfer, zwei US-Bürgerinnen, Anklage. Wegen Vergewaltigung, Verletzung der Privatsphäre und Erpressung wurde der 34-Jährige nun zu knapp zwölf Jahren Haft verurteilt, wie die spanische Justiz am Freitag mitteilte.

Vorfälle im Oktober 2011

Der Mann bot sein Zimmer in Barcelona über die private Online-Zimmervermittlung AirBnB an. Die US-Bürgerinnen, 24 und 26 Jahre alt, machten dort im Oktober 2011 Station. Ihr Vermieter begleitete sie abends in die Stadt, dabei tranken sie so viel Alkohol, dass sich die jungen Frauen anschließend nicht mehr gegen seine sexuellen Übergriffe wehren konnten, wie es in der Urteilsbegründung des Gerichts hieß.

Hunderte Fotos

Am nächsten Morgen zeigten die Frauen den Mann bei der Polizei an. Der Kolumbianer wollte seine Opfer noch mit den Fotos und Videos erpressen, worauf diese aber nicht eingingen. Bei einer Durchsuchung seines Hauses im März 2012 stellten die Beamten hunderte Fotos und Bilder mit anderen jungen Frauen sicher. (APA, derStandard.at, 19.12.2014)

Links:

AirBnb

  • Auf der Website AirBnB vermieten Privatpersonen ihre Immobilien an Touristen - in Spanien missbrauchte ein Kolumbianer das Angebot, um junge Frauen zu vergewaltigen
    foto: ap

    Auf der Website AirBnB vermieten Privatpersonen ihre Immobilien an Touristen - in Spanien missbrauchte ein Kolumbianer das Angebot, um junge Frauen zu vergewaltigen

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