Wikipedia im kosmischen Nebel

21. Dezember 2014, 09:00
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Fremde Welten entdecken und Datenvisualisierung mal anders

Man stelle sich Wikipedia als Himmelsgebilde voller Artikel vor, die im Dunkeln wie Sterne funkeln. Ein französischer Student hat das Internet-Lexikon in einen farbenfrohen kosmischen Nebel getaucht. Owen Cornec verortete ein Zufallssample von 100.000 Einträgen auf einer Sternenkarte. Die Wiki-Galaxie lädt nun zur Entdeckungsreise ein.

Der Stern als wegweisendes Symbol, der führte einst nach Bethlehem. Heute kann man bequem am Bildschirm von einem Stern zum anderen fliegen. Die Visualisierung ermöglicht, in die Wissensgalaxie vorzudringen und fremde Welten außerhalb der eigenen Komfortzone zu entdecken. In Zukunft setzen wir wohl Virtual-Reality-Brillen auf, um spielend zu lernen.

owen cornec

Aus 64 Fotos mach eines

Apropos Visualisierungen. 70 Millionen meist durch Filter verfremdete Fotos oder Videos werden täglich auf Instagram hochgeladen. Wem das zu viel ist: Metagramme abstrahiert die Werke von Nutzerinnen und Nutzern oder fasst Bilder mit gleichem Hashtag zusammen. Wie viel Sonnenuntergang steckt in 64 verschmolzenen Fotos? Datenvisualisierung mal anders. (sb, DER STANDARD, 20./21.12.2014)

  • Die erste Programmiererin der Welt in Wikigalaxy: Ada Lovelace
    foto: screenshot wiki.polyfra.me

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