ORF-Radios müssen 2015 weiter sparen

19. Dezember 2014, 14:16
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Organisation von Ö1 "weiter optimieren" - 105,8 Millionen Euro Radiobudget

Wien - Die ORF-Radios müssen laut Budget für 2015 weiter sparen. Der Finanzplan verlangt deutlich bessere Ergebnisse in allen Abteilungen der Hörfunkdirektion von Karl Amon. Dafür sind die Personalkosten wesentlich zu reduzieren, heißt es im Finanzplan.

Der Stiftungsrat hat den Finanzplan für 2015 am Donnerstag beschlossen. Er sieht Einsparungen in der Radio-Technik vor. Das Radio-Symphonieorchester soll laut Plan mehr einnehmen - das RSO plant etwa eine Spanien-Tournee mit sechs Konzerten, es soll häufiger bei den Salzburger Festspielen zum Einsatz kommen und häufiger im Konzerthaus auftreten.

Halbe Million weniger für Ö1-Organisation

Der Finanzplan verlangt auch, die "Organisationsstruktur" von Ö1 weiter zu "optimieren" und so die Kosten zu senken - der Finanzplan gibt hier weitere 500.000 Euro Einsparung vor. Eine Reihe von Führungspositionen bei Ö1 wird mit Blick auf das Newscenter nicht nachbesetzt - dort sollen die Ressorts jeweils alle ORF-Medien bedienen.

Zugleich werden bei Ö1 "Programminnovationen" erwartet.

Das Budget sieht für die Hörfunkdirektion 2015 105,8 Millionen Euro vor.

2014 werden die ORF-Radios ihre Budgetziele wegen zu hoher Fix- beziehungsweise Personalkosten wie berichtet voraussichtlich nicht erreichen. (APA, red, derStandard.at, 19.12.2014)

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