Am 20. März wird sich die Sonne verfinstern

2. Jänner 2015, 11:03
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Partielle Eklipse bleibt hierzulande die letzte bis zum Jahr 2021

Wien - Nachdem 2014 astronomisch relativ wenig zu bieten hatte - zumindest was Beobachtungen von österreichischem Boden aus anbelangt -, kann 2015 wieder mit einigen Himmelsschauspielen aufwarten. Im kommenden Jahr sind hierzulande eine partielle Sonnenfinsternis und eine totale Mondfinsternis zu sehen. Zumindest die Sonnenfinsternis sollte man nicht versäumen - es ist die letzte von Österreich aus zu beobachtende bis 2021.

2015 bietet zwei partielle Sonnenfinsternisse, wobei jene am 13. September aber nur im südlichen Afrika und von der Antarktis aus zu sehen ist. Dagegen ist die teilweise Verfinsterung am Vormittag des 20. März ein auch von Österreich aus zu sehendes Ereignis. Die Sonne wird sich dabei nach Angaben der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) immerhin zu 70 Prozent verdunkeln - zur Beobachtung benötigt man Spezialbrillen. Sollte an diesem Tag des Wetter schlecht sein, muss man bis zum 10. Juni 2021 warten, ehe in Österreich wieder eine - sehr schwache - partielle Sonnenfinsternis zu sehen ist.

Blick auf den Mond

Auch zwei totale Mondfinsternisse finden im kommenden Jahr statt, jene am 4. April ist allerdings nur im pazifischen Raum zu sehen. Dafür kann man am 28. September nach mehr als sieben Jahren in Mitteleuropa wieder eine totale Verdunkelung des Erdtrabanten in voller Länge bewundern.

Eher für Amateur-Astronomen denn für eine breite Öffentlichkeit ist eine 2015 beginnende Serie von Bedeckungen des hellen Sterns Aldebaran durch den Mond, die bis 2018 andauert. Auch die Beobachtung von Kometen bleibt den Amateuren und Profis vorbehalten, interessant für sie könnten Lovejoy, Howell, PanSTARRS und Catalina werden. Bei Vorhersagen über deren Helligkeitsentwicklung sind die Experten immer vorsichtig.

Bei den Meteorströmen fallen die Perseiden rund um den 13. August und die Geminiden rund um den 14. Dezember von der Mondphase her gut. Jeweils rund um Neumond könnten dabei zahlreiche Sternschnuppen zu sehen sein. (APA, derStandard.at, 2. 1. 2015)

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