Veruntreuung in Linzer Firma: IT-Leiter sackte 400.000 Euro ein

19. Dezember 2014, 12:44
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Jahrelang Scheinrechnungen erstellt - 36-Jähriger geständig

Ein 36-jähriger Linzer soll rund 400.000 Euro veruntreut haben: Er wird verdächtigt, als Leiter der IT eines Unternehmens in der Landeshauptstadt jahrelang Scheinrechnungen erstellt und das Geld eingesackt zu haben. Der Mann ist geständig, teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich am Freitag in einer Aussendung. Die Staatsanwaltschaft ordnete Anzeige auf freiem Fuß an.

Von 2004 bis Ende 2013 war der 36-Jährige bei der Firma beschäftigt und laut einer internen Richtlinie befugt, vorgelegte Rechnungen zu prüfen und diese freizugeben. Das soll er sich zunutze gemacht haben, indem er ein fiktives EDV-Unternehmen gründete, an das er immer wieder Geld überwies. Bei einer Hausdurchsuchung Anfang Dezember dieses Jahres wurden zahlreiche Speichermedien sichergestellt. (APA, 19.12. 2014)

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