Nach Hackeraffäre: Nordkorea-Thriller mit Steve Carell gestoppt

17. Mai 2015, 12:19
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Produktionsfirma steigt aus Gore Verbinskis Film aus

Die Cyberattacke gegen Sony Pictures und die Terrordrohungen gegen Kinos wegen der Filmsatire "The Interview" wirken sich nun auch auf andere Hollywood-Projekte aus. Wie die Filmwebsite "Deadline.com" berichtet, steigt die zum Filmstudio 20th Century Fox zugehörige Produktionsfirma New Regency aus Gore Verbinskis ("Fluch der Karibik") in Nordkorea angesiedeltem Thriller "Pyongyang" aus.

Dreharbeiten für März geplant

Bereits im März hätten die Dreharbeiten mit Hauptdarsteller Steve Carell ("Foxcatcher") beginnen sollen; für das Drehbuch sollte Steve Conrad ("Das erstaunliche Leben des Walter Mitty") verantwortlich zeichnen. Nun hat New Regency die Produktion gestoppt, nachdem Fox angekündigt hatte, den Film gegebenenfalls nicht veröffentlichen zu wollen.

Kinostart gestoppt

In der Aufregung rund um die Komödie "The Interview", in der zwei US-Journalisten (Seth Rogen und James Franco) beauftragt werden, Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu töten, hatte Sony Pictures zuletzt den Kinostart gestoppt. US-Behörden vermuten hinter der beispiellosen Cyberattacke Nordkorea. (APA, 18.12.2014)

  • Steve Carell sollte im Thriller "Pyongyang" spielen.
    foto: evan agostini/invision/ap

    Steve Carell sollte im Thriller "Pyongyang" spielen.

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