ORF stockt 2015 wie geplant Flimmit-Anteil auf

17. Dezember 2014, 13:08
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25,1 auf 88 Prozent

Wien - Der ORF geht einen Schritt weiter in der schon beim Einstieg in diesem Jahr vereinbarten Komplettübernahme der Videoplattform Flimmit. Über seine Töchter ORS (Sender, Plattformen) und ORF Enterprise (Vermarktung) will er von 25,1 Prozent auf 88 Prozent aufstocken. Diese Prozentwerte stehen im ORF-Finanzplan 2015, den der ORF-Stiftungsrat am Donnerstag beschließen soll.

Ziele laut ORF: Mit der Flimmit GmbH will der ORF das Geschäftsfeld Video on Demand und den Bereich der nicht-linearen Videoangebote stärker positionieren. Mit dem Flimmit-Engagement soll darüber hinaus neuen Technologien, verändertem Konsumverhalten und nicht zuletzt neuen Wettbewerbern am Markt Rechnung getragen werden. Die Online-Videothek Flimmit (www.flimmit.com) startete 2009 und versteht sich als "Kino ohne Grenzen" und "Navi durch die unendliche Welt der Filme", wie es auf der Homepage heißt.

Aktuell umfasst das Angebot mehr als 2.400 österreichische und internationale Filme, Klassiker und Serien. Bei Flimmit werden Videoangebote einzeln bezahlt, wobei die Preise unterschiedlich sind, je nachdem ob ein Inhalt heruntergeladen oder nur gestreamt wird. Ab dem ersten Quartal 2015 soll es auf Flimmit "Zusatzaktivitäten" geben, wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bereits im Oktober ankündigte.

Im Zuge der geplanten Mehrheitsübernahme durch den ORF steht - derStandard.at/Etat berichtete - auch noch die Frage im Raum, ob es seitens der EU zu einem Fusionskontrollverfahren kommt. (red, derStandard.at, 17.12.2014)

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