Amokspiel "Hatred" darf doch auf Steam: Valve-Chef revidiert Ausschluss

17. Dezember 2014, 12:09
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Newell: "Wie sich herausstellte, war dies keine gute Entscheidung"

Das kontroverse Amoklaufspiel "Hatred" darf nach dem Ausschluss Anfang der Woche aus Steam Greenlight nun doch auf der PC-Spieleplattform beworben und nach erfolgreicher Abstimmungsphase vertrieben werden. Valve-Gründer Gabe Newell gab selbst den Anstoß dazu, diese Entscheidung zu revidieren. Newell entschuldigte sich daraufhin persönlich bei den Entwicklern von Destructive Creations.

Entschuldigung

"Gestern habe ich davon erfahren, dass wir 'Hatred' von Greenlight heruntergenommen haben. Da ich nicht auf dem neuesten Stand war, fragte ich intern nach, weshalb wir das getan haben", schreibt Newell in einer Mitteilung an den polnischen Hersteller. "Wie sich herausstellte, war dies keine gute Entscheidung und wir haben 'Hatred' wieder online gestellt. Ich entschuldige mich dafür. Bei Steam geht es um die Erschaffung von Tools für Kreative und Konsumenten. Viel Glück mit dem Spiel, Gabe."

2015

Das umstrittene Werk hatte bereits in den ersten Stunden mehr als 13.000 Fürstimmen erhalten und konnte sich weit oben auf der Abstimmungsplattform einreihen. Erscheinen soll "Hatred" im zweiten Quartal 2015. (zw, derStandard.at, 17.12.2014)

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