Alaska: Obama verbietet Ölbohrungen in Bristol Bay

17. Dezember 2014, 10:35
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Fischerei und Tourismus sollen nicht gefährdet werden

Juneau (Alaska)/Washington - US-Präsident Barack Obama hat Öl- und Gasbohrungen in der Bristol Bay im nordwestlichen Bundesstaat Alaska verboten. Das sei unerlässlich, um die Fischereiwirtschaft und den Tourismus rund um die Bucht zu schützen, erklärte Obama am Dienstag in einer Videoansprache. Mit seiner Entscheidung sind Öl- und Gasbohrungen in der Bristol Bay dauerhaft untersagt.

Seit 2010 galt bereits ein temporäres Verbot. Der Erlass bezieht sich auf ein mehrere Millionen Hektar großes Gebiet. Die Bucht im Südwesten Alaskas ist für die Fischereiwirtschaft von enormer Bedeutung. Mehr als 40 Prozent der in den USA gefangenen Fische stammen von dort. Die örtliche Fischereiindustrie erwirtschaftet nach Angaben des Weißen Hauses jährlich rund zwei Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) Umsatz. Die Bristol Bay ist auch ein beliebtes Reiseziel. Der jährliche Umsatz mit Tourismus- und Angelangeboten beläuft sich auf rund hundert Millionen Dollar. (APA, 17.12.2014)

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