Blut spritzt aus der Kläranlage

Bericht15. Dezember 2014, 15:20
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Im Vorarlberger ORF-Landkrimi "Alles Fleisch ist Gras" wird das Böse entsorgt. Am Sonntag war Preview in Dornbirn, wo das Gemetzel spielt

Dornbirn – Ein Baulöwe, ein Stadtrat und ein Drogenboss, alle aus Dornbirn, landen im Häcksler der Kläranlage Dornbirn. Ein Journalist, auch aus Dornbirn, wird in die Luft gesprengt, und Bürgermeisterin Andrea Kaufmann freut sich über "echten Dornbirn-Bezug". Das darf doch nicht wahr sein. Ist es auch nicht. Das Gemetzel ist eine Fiktion des Schriftstellers Christian Mähr, der in seinem Krimi "Alles Fleisch ist Gras" Chefinspektor Nathanael Weiß zum Serienmörder macht.

Morden in der Kläranlage

Der ORF hat Mährs Kläranlagen-Requiem zum ersten Vorarlberger Landkrimi auserwählt. Reinhold Bilgeri führte in der Produktion von Allegro Film Regie. Die beiden Krimiprofis Tobias Moretti und Wolfgang Böck mimen Chefinspektor und Kläranlagenchef. Sie wollen die kleine Vorarlberger Welt durch Morde vom Bösen befreien. Denn: "Person weg, Problem weg."

Landkrimis starten am 18. Dezember

Der Krimi wurde vom Land Vorarlberg mit 150.000 Euro gefördert. Bevor das saubere Ländle am 27. Dezember um 20.15 Uhr zeigen kann, wie grausig es ist, sind zwei andere Bundesländer dran: Niederösterreich präsentiert am 18. die "Frau mit einem Schuh", am 20. fließt "Steirerblut". (jub)

  • Tobias Moretti zielt als Inspektor Weiß auf das Publikum bei der Preview des Vorarlberger Landkrimis in Dornbirn.
    foto: jutta berger

    Tobias Moretti zielt als Inspektor Weiß auf das Publikum bei der Preview des Vorarlberger Landkrimis in Dornbirn.

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