Nach Hack: Sony muss Dreharbeiten auf Eis legen

13. Dezember 2014, 15:29
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Konzern kann keine Überweisungen tätigen

Sony Pictures muss angeblich alle zurzeit stattfindenden Dreharbeiten auf Eis legen. Der Grund dafür: Die Firma hat nach dem desaströsen Hack auf interne Computer-Netzwerke noch immer nicht alle Rechner wieder hochgefahren. Deshalb kann der Konzern momentan keine Transaktionen vornehmen, was wiederum Vertragspartner erzürne, so eine Sony-nahe Quelle zur Times of London.

Doch Nordkorea?

Ob wirklich alle Filme betroffen sind, ist momentan noch unklar. Sony Pictures hat sich offiziell nicht zu dieser Meldung geäußert. Zeitgleich hat der Vorsitzende des Geheimdienste-Ausschusses im US-Senat, Mike Rogers, erneut Nordkorea als Urheber der Attacke ins Spiel gebracht. Das FBI bestätigte vor dem Ausschuss, dass die bei Sony benutzte Malware "auch staatliche Netze herausgefordert hätte".

Mehrere Einbrüche

Joseph Demarest, Chef der Cyber-Division beim FBI, wollte aber keine Angaben zur Identität des Angreifers machen. "Daran arbeiten wir noch hart", so Demarest laut Guardian. Berichten zufolge hatte Sony bereits seit mehreren Monaten Einbruche in seine Netzwerke wahrgenommen, aber seine IT-Verteidigung nicht entsprechend aufgestockt. (fsc, derStandard.at, 13.12.2014)

  • Die Wetterlage bei Sony Pictures: Eher trist.
    foto: ap/ut

    Die Wetterlage bei Sony Pictures: Eher trist.

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