Apple soll Mobilfunker zu hohen Preisen für Konkurrenzprodukte gezwungen haben

13. Dezember 2014, 09:27
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Konkurrenzmodelle sollten teurer verkauft werden

Die kanadische Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Apple. Die Behörde geht dem Vorwurf nach, ob der iPhone-Hersteller bei seinen Verträgen mit den Mobilfunkanbietern des Landes Wettbewerb verhindert oder reduziert hat, wie aus in dieser Woche eingereichten Gerichtsunterlagen hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorlagen.

Andere Smartphones teurer gemacht?

Konkret geht es um die Frage, ob Apple bei den Verhandlungen die Telekomkonzerne unter Druck gesetzt hat, Konkurrenzmodelle zu höheren Preisen zu verkaufen. Smartphones und Handys werden oftmals in Kombination mit Mobilfunkverträgen angeboten, was den Herstellern viel Verhandlungsmacht einräumt. Die Ermittlungen gehen bis ins Jahr 2008 zurück als das iPhone auf den Markt kam. Apple war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

A1: Kein Vertrag mit Apple

In Österreich sorgte etwa für Aufsehen, dass der größte Mobilfunker A1 im Gegensatz zur Konkurrenz auf einen direkten Vertrag mit Apple verzichtete. Deshalb bezog A1 das iPhone 6 etwa über andere Wege. Über die Gründe für diese Entscheidung hat der Mobilfunker öffentlich nicht gesprochen. (APA/red, derStandard.at, 13.12.2014)

  • Zwang Apple kanadische Mobilfunker, Modelle anderer Hersteller teurer zu machen?

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