Schneestapfen, Vergänglichkeit im Nacken

Ansichtssache11. Dezember 2014, 19:38
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Kühtai - Die erste WM im Schneeschuh-Kunststapfen ist noch nicht terminisiert, aber Simon Beck wird im Fall des Falles nicht zu schlagen sein. Der 56-jährige Brite gastiert dieser Tage auf Initiative des Bindungsherstellers Tyrolia mit seiner Snowart erstmals in Österreich, exakt am Oberen Plenderlesee im Kühtai.

Beck, einst Hersteller von Navigationskarten, lebt seit 2004 seiner schnell vergänglichen Kunstwerke wegen im französischen Skigebiet Les Arcs. Zwischen fünf Stunden und zwei Tage stapft er für eines seiner zwischen 300 Quadratmetern und mehr als einem Hektar großen Kunstwerke, die erst auf einem Blatt Papier und dann mithilfe von Kompass, Karte und Maßband entstehen, durch den Tiefschnee. Problematisch ist das Abbilden. Bis zum Erreichen geeigneter Kamerapositionen spielen ihm Wind und Wetter oft übel mit. Im Kühtai ist das Kunstmagazin Picks behilflich. (red, DER STANDARD, 11.12.2014)

foto: tyrolia
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