Ultrarechte Israelis gestehen Brandanschlag auf Schule

11. Dezember 2014, 16:01
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Extremistische Organisation Lehava kämpft gegen Koexistenz von Juden und Nichtjuden

Jerusalem - Drei ultrarechte Israelis haben gestanden, vor knapp zwei Wochen den Brandanschlag auf eine jüdisch-arabische Schule in Jerusalem verübt zu haben. Das berichteten israelische Medien am Donnerstag unter Berufung auf den Geheimdienst Shin Bet. Die Männer sollen der extremistischen jüdischen Organisation Lehava angehören, die gegen Beziehungen von Juden mit Menschen anderen Glaubens auftritt.

Zweisprachige Schule im Visier

Die Schule gilt als Vorbild für Koexistenz. Sie ist zweisprachig organisiert, jüdische und muslimische Schüler lernen dort gemeinsam. Gewöhnlich sind die Schulen in Israel unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zugeordnet – Juden, Muslime und Christen lernen normalerweise separat. An den Wänden seien nach dem Ende November verübten Anschlag hebräische Schmierereien wie "Es gibt keine Koexistenz mit Krebs" gestanden, berichteten israelische Medien. (APA, 11.12.2014)

  • Rechtsextremisten zündeten die zweisprachige Schule an.
    foto: reuters/zvulun

    Rechtsextremisten zündeten die zweisprachige Schule an.

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