Behörden in Kalifornien klagen Taxidienst Uber

10. Dezember 2014, 06:26
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Vorwurf, ohne Genehmigung auch Fahrten an Flughäfen zu übernehmen

San Francisco - Der umstrittene Taxidienst Uber muss sich wegen Sicherheitsfragen im Heimatmarkt Kalifornien vor Gericht verantworten. Die Staatsanwälte von San Francisco und Los Angeles teilten am Dienstag mit, Klage eingereicht zu haben. Sie werfen Uber vor, die Kunden bei der Überprüfung der Fahrer getäuscht zu haben. Zudem sollen Uber-Fahrer ohne Genehmigung auch Fahrten an Flughäfen übernommen haben. In San Francisco sollen sie eine zusätzliche Gebühr von vier Dollar erhoben, aber keine Leistungen an den Flughafen abgetreten haben.

"Uber ist ein wesentlicher, sicherer und bewährter Teil des Verkehrssystems in Kalifornien", sagte die Sprecherin des Fahrdienstes. Uber werde mit den Behörden zusammenarbeiten.

Der rasant wachsende Taxidienst sieht sich zunehmendem Gegenwind ausgesetzt. Nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Uber-Fahrer in Indien droht dem Unternehmen dort ein landesweites Verbot. In den Niederlanden und in Thailand musste Uber seinen Dienst bereits einstellen. In Deutschland unterliegt Uber Einschränkungen. Das Taxi-Gewerbe wirft den Fahrern vor, keine entsprechenden Genehmigungen und Versicherungen zur Personenbeförderung zu haben. Das vor vier Jahren in Kalifornien gegründete Start-up bietet die Vermittlung von Fahrgästen an Gelegenheitsfahrer bereits in 45 Ländern an. (Reuters, 10.12.2014)

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