Schwangerschaftsübelkeit ist nicht geschlechtsneutral - Weibliche Meisen haben ein besseres Gedächtnis

9. Dezember 2014, 17:54
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Schwangerschaftsübelkeit ist nicht geschlechtsneutral

Wroclaw - Vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft leiden werdende Mütter unter Übelkeit. Der Ekel dürfte sich als Vorsichtsmaßnahme zum Schutz vor Infektionen durch verdorbene Lebensmittel entwickelt haben. Die Immunabwehr ist in dieser Phase der Schwangerschaft nämlich geschwächt, um den Fötus nicht abzustoßen. Polnische Biologen behaupten nun im Fachblatt "Physiology & Behavior", dass die Ekelgefühle intensiver sind, wenn männlicher Nachwuchs heranwächst. Ursache dafür dürften Unterschiede im Hormonhaushalt bei Frauen mit männlichen und weiblichen Föten sein.

Abstract
Physiology & Behavior: "Disgust in pregnancy and fetus sex—Longitudinal study"

Weibliche Meisen haben ein besseres Gedächtnis

Lund - Wenn es darum geht, sich an den Ort zu erinnern, wo ein Leckerbissen versteckt wurde, sind weibliche Kohlmeisen den männlichen Artgenossen überlegen. Diese Fähigkeit hat sich vermutlich deshalb entwickelt, weil die Weibchen in der Hackordnung beim Fressen an zweiter Stelle stehen, schreiben schwedische Forscher im Fachjournal "Behavioral Ecology and Sociobiology".

Abstract
Behavioral Ecology and Sociobiology: "Sex differences in learning ability in a common songbird, the great tit - females are better observational learners than males"

(red, DER STANDARD, 10.12.2014)

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