Das beste Stück ... Nachgefragt bei Christof Spörk

Kolumne15. Dezember 2014, 10:31
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Michael Hausenblas erfährt vom Kabarettisten Christof Spörk, dass ihm seine Klarinette ganz schön ans Herz gewachsen ist.

"Meine Klarinette ist viel mehr als ein Musikinstrument. Das fängt schon beim dazugehörigen Koffer an. In dem werden auch Papiere, Verträge, Belege und Briefe transportiert.

Ich bin schon mit der Klarinette aufgewachsen. Als Kind hab ich ihren Klang im Radio gehört, und so mit sechs, sieben Jahren habe ich begonnen, sie spielen zu lernen. Ich hab dann in unserer Familienmusik, der "Familie Spörk", gespielt. Wir sind in ganz Österreich aufgetreten, aber auch in den USA oder in Finnland. Neben dem Studium hab ich auf Hochzeiten gespielt und bin dann auch in anderen Formationen auf der Bühne gestanden.

Das Instrument hat mich fast mein ganzes Leben lang geprägt. Bei meinem ersten Soloprogramm hab ich sie dann zum ersten Mal weggelegt. Das war hart. Beim zweiten war sie dann wieder dabei, und jetzt, beim dritten auch.

Das Kabarett heißt deshalb Ebenholz, weil ich mich darin damit beschäftige, dass die Klarinette eben viel mehr ist als nur ein Instrument. Sie lässt mich einfach nicht los. Und ich sie auch nicht." (Michael Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 12.12.2014)

Christof Spörk tourt derzeit mit seinem Kabarettprogramm "Ebenholz" durch die Lande.

  • Die Klarinette ist viel mehr ist als nur ein Instrument - sie lässt mich einfach nicht los.
    foto: nathan murrell

    Die Klarinette ist viel mehr ist als nur ein Instrument - sie lässt mich einfach nicht los.

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