Angriff auf Regentschaft der "Big Four"

9. Dezember 2014, 15:40
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Im Tenniszirkus wird nachgerückt: Der Weltranglistenerste Novak Djokovic erwartet durch die neue Konkurrenz "interessantes" Jahr

Novak Djokovic sieht die Herrschaft der "big four" des Welttennis durch nachrückende Talente bedroht. Der Weltranglisten-Erste aus Serbien, Roger Federer, Rafael Nadal und Andy Murray haben von den 39 letzten Grand-Slam-Titeln gleich 36 auf ihre Konten verbucht. Djokovic rechnet in Zukunft jedoch mit weiteren starken Konkurrenten.

"Das wird ein interessantes Jahr", meinte der Branchenprimus am Montagabend anlässlich der neu geschaffenen "International Tennis Premier League" in Indien. Ein Vorgeschmack seien bereits die US Open im vergangenen September gewesen. In New York stand erstmals seit 2005 kein Djokovic, Nadal oder Federer im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Sieger Marin Cilic war einer von vier verschiedenen Grand-Slam-Gewinnern 2014.

Im kommenden Jahr erwartet Djokovic ein ähnliches Bild. "Es ist normal, dass es eine neue Generation von Spielern gibt. Jüngere Spieler, die die Qualität haben, gegen die Besten zu gewinnen und das auch schon getan haben", meinte der 27-Jährige. Namentlich nannte er neben Cilic auch Australian-Open-Titelverteidiger Stan Wawrinka, den japanischen US-Open-Finalisten Kei Nishikori, den Kanadier Milos Raonic oder den Bulgaren Grigor Dimitrow. (APA, 09.12.2014)

  • Die Vier spüren den Atem der Konkurrenz.
    foto: reuters/melville

    Die Vier spüren den Atem der Konkurrenz.

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