Gadgets Deluxe: Weihnachtsliste für Rich Kids

15. Dezember 2014, 09:59
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Von der Datenbrille bis zum Luxus-E-Schlitten - Geschenktipps für alle, die schon alles haben und Geld keine Rolle spielt

Bescheidenheit ist eine Zier. Wer sie nicht hat, wünscht sich zu Weihnachten einen Curved 4K-Fernseher oder gleich einen Tesla. Der britische Moderator Jon Bentley und Guardian-Autor Samuel Gibbs haben eine Wunschliste für alle zusammengestellt, die schon alles haben und für die Geld keine Rolle spielt. Oder die zumindest große Träume hegen.

Google Glass

foto: ap/cortez
Cool mit (oder trotz?) Google Glass: Sidney Rice von den Seattle Seahawks

Das günstigste Gadget des Luxusweihnachtszettels ist Google Glass. Allerdings stellt hierzulande die Beschaffung eine Hürde dar, denn derzeit ist das umgerechnet 1.270 Euro teure Teil nur in den USA und Großbritannien über den Play Store verfügbar. Ein paar Stück kann man auch über Amazon oder teilweise eBay ergattern, sofern man ein paar Hundert Euro mehr drauflegen will. Mit einem Trick kann man die Brille jedoch auch direkt aus dem Google-Shop bestellen.

Samsungs Curved 4K-TV

foto: ap photo/julie jacobson
Curved TVs machen sich im Herrgottswinkel sicher schick, bringen aber nicht unbedingt Vorteile gegenüber der flachen Kiste.

Etwas tiefer in die Tasche greifen muss man für Samsungs geschwungene 4K-Fernseher. Der UE55HU8500 etwa landet ab 2.250 Euro unter dem Weihnachtsbaum. Die 4K- bzw. Ultra-HD-Auflösung bietet vier Mal so viel Pixel wie ein normaler Full-HD-Bildschirm. Der geschwungene Screen soll eine verbesserte Userexperience bieten. Ob das tatsächlich der Fall ist, darf jedoch bezweifelt werden. Laut Stiftung Warentest bringen die Curved-Displays kaum Vorteile und sind teurer als herkömmliche Fernseher.

Retro-Spielkonsole

foto: loven hulten
Retro-Games in schicker Verpackung.

Auch für die Gaming-Fans ist etwas dabei: die Konsole R-KAID-R des schwedischen Unternehmens Loven Hultén basiert auf einem Raspberry Pi und ist ein einer hübsch verzierten Holzkiste untergebracht. Sie bietet einen integrierten Joystick sowie neun Arcade-Tasten im Retro-Stil. Auf der Konsole können laut Hersteller über 10.000 klassische Games von Pac Man bis Asteroids gespeichert und gespielt werden. Die Konsolen werden in limitierter Stückzahl auch nach Wünschen der Kunden angefertigt, Anfragen werden auf der Website von Loven Hultén entgegengenommen. Der Preis beträgt rund 2.500 Euro.

Tesla Model S

foto: tesla
Die Villa ist nicht in der Lieferung inbegriffen.

Am preislich oberen Ende der Liste befindet sich ein "Gadget", das in keinem durchschnittlichen Wohnzimmer Platz hat. Der Tesla Model S ist der Luxuswagen unter den E-Autos. Bis zu 300 Kilometer weit kommt man laut derStandard.at-Test mit der Limousine. Ein Wermutstropfen: der Ausbau der Schnellladestationen schreitet zwar voran, ist aber noch nicht flächendeckend. Bestellt werden kann der E-Schlitten online ab 68.400 Euro. Ausgeliefert wird erst ab März.

Weiters habe es auf die Guardian-Liste das Kamerasystem Phase One IQ280 um umgerechnet rund 39.000 Euro, die Grado-PS1000e-Kopfhörer um etwa 2.160 Euro sowie der 27-Zoll-iMac mit Retina-5K-Display ab rund 2.600 Euro geschafft. (red, derStandard.at, 15.12.2014)

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