Philippinen: Tropensturm "Hagupit" verschonte Manila

9. Dezember 2014, 06:24
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Weniger Regen in philippinischer Hauptstadt als befürchtet

Manila - In der philippinischen Hauptstadt Manila sind die befürchteten Sturmschäden durch Tropensturm "Hagupit" ausgeblieben. Das Tief zog südlich an der Millionenmetropole vorbei und brachte in der Nacht auf Dienstag deutlich weniger Regen als befürchtet.

Tausende Einwohner hatten die Nacht in Notunterkünften verbracht, weil ihre Straßen überschwemmungsgefährdet sind. Viele kehrten am Dienstag in der Früh bereits zurück, wie das Nachrichtenportal GMA News berichtete. "Hagupit" zog Richtung Westen über die Insel Lubang südwestlich von Manila aufs Meer hinaus. Der Katastrophenschutz warnte Fischer vor rauer See.

"Hagupit" war am Wochenende 500 Kilometer weiter südlich als Taifun an Land gekommen. Das Unwetter hatte dort eine Region teilweise verwüstet, die schon im vergangenen Jahr durch Taifun "Haiyan" schwere Schäden erlebte. Der Sturm hatte dann an Kraft verloren und war mit Windgeschwindigkeiten von 80 Stundenkilometern am späten Montagabend (Ortszeit) von einem Taifun zu einem tropischen Sturm herabgestuft worden. "Hagupit" fielen bisher mindestens 28 Menschen zum Opfer.

Nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz waren 1,6 Millionen Menschen vorübergehend auf Hilfe angewiesen. Ihre Hütten und Häuser waren beschädigt oder zerstört. Sie hatten teilweise ihre Bleibe verloren. In zwei Ortschaften kam es nach den heftigen Regenfällen zu Erdrutschen. (APA, 9.12.2014)

  • "Hagupit" zog aufs Meer hinaus.
    foto: apa/epa/francis r. malasig

    "Hagupit" zog aufs Meer hinaus.

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