Entführter Schweizer entkam Extremisten auf Philippinen

6. Dezember 2014, 09:08
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Nach mehr als zweieinhalb Jahren in der Gewalt von Abu Sayyaf

Manila - Ein vor bald drei Jahren auf den Philippinen entführter Schweizer Vogelkundler ist seinen Kidnappern entkommen. Der 49-Jährige wurde dabei aber angeschossen, wie eine Militärsprecherin am Samstag mitteilte. Er werde von Militärärzten versorgt. Nähere Angaben über die Schwere der Verletzung machte sie nicht.

Der Mann war im Februar 2012 zusammen mit einem Niederländer in der Provinz Tawi-Tawi von Rebellen der muslimischen Terrorgruppe Abu Sayyaf verschleppt worden. Die beiden wurden auf der Insel Jolo in der Unruheregion rund 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila festgehalten. Von dem Niederländer fehlt weiter jede Spur.

Bei Schusswechsel entkommen

Der Schweizer sei während eines Schusswechsels zwischen den Rebellen und Regierungstruppen entkommen, sagte die Militärsprecherin. Fünf Rebellen seien dabei getötet worden. Die Rebellen hätten auf den Schweizer geschossen, betonte sie. (APA, 6.12.2014)

  • Der Verletzte wird in einem Krankenhaus behandelt.
    foto: epa/armed forces of the philippines handout

    Der Verletzte wird in einem Krankenhaus behandelt.

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