Neue Leistungsvereinbarung zwischen Bund und ÖAW

4. Dezember 2014, 18:23
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315 Millionen Euro für 2015 bis 2017, das sind rund 17 Prozent mehr als zuvor

Wien - Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) darf sich wie erwartet über eine Erhöhung ihres Budgets freuen. 315 Millionen für die Jahre 2015 bis 2017 bedeuten ein Plus von 17 Prozent gegenüber der vergangenen Leistungsvereinbarung zwischen Bund und Akademie. Ohne diese Steigerung wäre es - wie berichtet - zu einem Personalabbau innerhalb der ÖAW gekommen.

Wissenschaftsminister Reinhold Mittlerlehner (ÖVP) sprach von einer "soliden Basis" für die Akademie. ÖAW-Präsident Anton Zeilinger betonte die Flexibilität im neuen Vertrag. Die Akademie könne nun die Mittel je nach Anforderungen vergeben. Zeilinger will so die Bewilligungsquote für Doktoratsstipendien - derzeit bei 14 Prozent - verdoppeln.

Weitere Pläne: Digitale Geisteswissenschaften. Und das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI) könnte bald in die ÖAW integriert werden. (pi, DER STANDARD, 05.12.2014)

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