UPC: Wollen nicht als Preisbrecher auf Mobilfunkmarkt gehen

5. Dezember 2014, 09:44
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UPC Mobile startet ohne Schnäppchen, Hofer-Mobilfunker "Hot" stellt Mitte Dezember seine Tarife vor

Seit Montag hat Österreich einen weiteren Mobilfunkanbieter. Allerdings legte der TV- und Internetanbieter UPC einen "klaren Fehlstart" hin, wie zahlreiche User in Internetforen bescheinigen. Der Grund: UPC versucht ohne attraktive Angebote den etablierten Anbietern Kunden abzujagen.

Nicht als Preisbrecher

"Wir wollen nicht als Preisbrecher in den für uns neuen Markt gehen, sondern einen Schritt nach dem anderen setzen", sagte UPC-Pressesprecher Siegfried Grobmann am Freitag zum STANDARD. Außerdem wolle man künftig Handytelefonie mit TV- und Internetprodukten bündeln. Das Einstiegsangebot umfasst zwei Tarife ohne Bindung und ohne Endgeräte.

Hohe Wechselbereitschaft

Dabei ist der Zeitpunkt für neue Anbieter geradezu ideal. Die Tarif- und Gebührenerhöhungen der vergangenen Monate haben die Wechselbereitschaft der Mobilfunkkunden rapide ansteigen lassen. Genau diese Zielgruppe will der Hofer-Mobilfunker "Hot" für sich gewinnen, der am 2. Jänner startet und schon jetzt kräftig die Werbetrommel rührt ("Zahlen Sie zu viel für Handyfonieren und Surfen?"). Laut WebStandard-Informationen werden Mitte Dezember die Tarife vorgestellt – es ist davon auszugehen, dass Hofer auf Billigtarife setzt.

Virtuelle Anbieter

"Hot" wird als virtueller Anbieter antreten und das Netz von T-Mobile nutzen. UPC nutzt das Netz von "3" und tritt ebenfalls als virtueller Anbieter auf, mietet also die Infrastruktur und betreibt den Service auf eigene Rechnung. Die Vorwahl für "UPC Mobile" lautet 0678. (sum, derStandard.at, 5.12.2014)

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