Matthias Cremer

3. Dezember 2014, 11:06

"25 Jahre DER STANDARD"

1988 gründete Oscar Bronner die unabhängige Tageszeitung DER STANDARD. Der Tag ihres ersten Erscheinens, der 19. Oktober, veränderte die österreichische Medienlandschaft. DER STANDARD bedeutete nicht nur einen inhaltlichen, sondern auch einen visuellen Paradigmenwechsel. Dafür, dass die Bildsprache des STANDARD die Optik der gesamten heimischen Zeitungslandschaft radikal und nachhaltig verändert hat, zeichnet in letzter Konsequenz auch Matthias Cremer verantwortlich.

Seine Bilder waren anders – lebendiger, erzählender, zum Schmunzeln anregend oder zum Innehalten. Er begann seine fotografische Arbeit bereits vor Beginn der vorgefertigten Reden von Politikern und Staatsmännern, suchte seine Motive vor der obligaten Formierung zum Gruppenfoto, hielt das Währenddessen und den oft aussagekräftigen Abgang fest, fotografierte die bekannten Gesichter dieser Welt genauso wie subtile menschliche Ereignisse.

Seinen Kritikern wusste er stets augenzwinkernd mit einem Statement Cartier-Bressons zu kontern: "Schärfe ist ein bourgeoises Konzept."

Das Buch präsentiert eine bezeichnende Auswahl an Fotos zu 25 Jahren österreichischer Zeitgeschichte von einem Meister seiner Zunft.

Mit einem Vorwort von Oscar Bronner sowie Texten von Gregor Auenhammer und Wolfgang Weisgram.

"25 Jahre DER STANDARD"

Erschienen: Oktober 2013 im Lammerhuber Verlag

Hardcover, 252 Seiten, 223 Fotos

Preis: EUR 100,–

ISBN: 978-3-901753-62-6

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