Verhaltener Ausblick bei Miba 

3. Dezember 2014, 10:35
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Die ersten drei Quartale sind insgesamt zufriedenstellend verlaufen

Laakirchen - Der börsennotierte Zuliefer- und Technologiekonzern Miba konnte in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 Umsatz und Gewinn verbessern. Bei einen um 8,3 Prozent auf 498,3 (Vorjahresperiode: 460) Mio. Euro gestiegenen Umsatz verblieb nach Steuern ein Gewinn von 45,2 (37,9) Mio. Euro. Für das nächste Geschäftsjahr ist der oberösterreichische Konzern deutlich vorsichtiger.

Während die ersten drei Quartale insgesamt zufriedenstellend verlaufen seien, sehe man dem nächsten Geschäftsjahr "mit deutlich mehr Vorsicht und Skepsis entgegen", heißt es im heute, Mittwoch, veröffentlichten Quartalsbericht. Das Investitionsklima sei insbesondere in Europa eingetrübt und der Ausblick zeige eine negative Tendenz. "Die Anspannung durch die geopolitischen Risiken ist spürbar und könnte den Ausblick 2015 weiter negativ beeinflussen", so der Miba-Vorstand.

Automobilindustrie als Wachstumstreiber

Wachstumstreiber in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres waren insbesondere die Automobilindustrie in Europa, den USA und China sowie der Markt für Schwer-Lkw in Europa und den USA. "Gleichzeitig ist Miba aber mit bereits länger andauernden Schwächephasen auf anderen Märkten konfrontiert. So verblieb die globale Nachfrage nach Schiffen oder Bergbaumaschinen auch in den vergangenen Monaten auf historisch schwachem Niveau und der Markt für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge entwickelte sich rückläufig", heißt es.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und weiter zu steigern, investiert Miba verstärkt in den USA und China, wo die oberösterreichische Technologiegruppe ihre größten Wachstumschancen sieht. Im laufenden Geschäftsjahr wurden insgesamt 36,1 Mio. Euro in Kapazitätserweiterungen und Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung investiert.

Miba beschäftigte per Ende Oktober weltweit inklusive Leasingkräfte 5.154 Mitarbeiter. Das sind um mehr als 500 Personen mehr als ein Jahr zuvor. (APA, 3.12.2014)

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