Nach Schiffsuntergang vor Russland: Weiter Suche nach Vermissten

2. Dezember 2014, 06:01
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Tod eines Seemanns bestätigt - 52 weitere werden noch immer vermisst

Seoul - Einen Tag nach dem Untergang eines südkoreanischen Fischerbootes in der Beringsee vor Russland haben Rettungskräfte weiter nach mehr als 50 vermissten Seeleuten gesucht. Die Suche nach Überlebenden sei auch in der Nacht auf Dienstag erfolglos geblieben, teilte das Außenministeriums in Seoul mit. Die Suche werde fortgesetzt. An der Unglücksstelle herrschten Wassertemperaturen um die null Grad.

Das Schiff, die 36 Jahre alte "Oryong 501", war am Montag mit 60 Mann an Bord bei stürmischer See vollgelaufen und gesunken. Der Tod eines Seemanns sei bestätigt worden, 52 weitere würden noch immer vermisst, hieß es. Nach russischen Angaben wurden 54 Menschen vermisst. Sieben Insassen wurden gerettet, darunter ein russischer Inspekteur und sechs Seeleute. An Bord des 1.753-Tonnen-Schiffs befanden sich Seeleute aus Südkorea, den Philippinen und Indonesien.

Das Unglück ereignete sich vor der Tschuktschen-Halbinsel im äußerten Nordosten Russlands. Russische Fischerboote beteiligten sich an der Suche. (APA/dpa, 2.12.2014)

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