Debian ohne Systemd: Fundraising-Kampagne gestartet 

29. November 2014, 16:31
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Die selbsternannten "Veteran Unix Admins" sammeln nicht genannte Summe Geld für ein Debian ohne Systemd

Für einen Fork von Debian GNU/Linux ohne Systemd, sammeln die selbsternannten "Veteran Unix Admins" eine nicht genannte Summe Geld. Die Fundraising-Kampagne kann auf deren Website unterstützt werden, bisher wurden 380 US-Dollar gesammelt.

Satire-Projekt oder ernstes Vorhaben?

Laut Heise.de gab es vor einigen Wochen den ersten Auftritt der "Veteran Unix Admins" auf debianfork.org, mit der Ankündigung einen Fork von Debian GNU/Linux ohne Systemd initiieren zu wollen. Wer sich hinter der bisher anonymen Gruppe verbirgt, ist bisher unklar. Obwohl es Vermutungen gibt, dass sich dabei um ein Satire-Projekt handelt, dürften es laut dem IRC-Channel #debianfork zumindest einige Diskutanten ernst meinen.

Streit und Handtuch werfende Entwickler

Hintergrund der Diskussion ist ein mehrheitlicher Entscheid, Systemd als Standard-Init-System in der kommenden Version 8 zu verwenden. Daraufhin gab es allerdings Streitereien und Diskussionen, worauf sich mehrere Entwickler vom Projekt verabschiedeten. Mittlerweile sollen die Reibereien rund um die Entscheidung beendet worden sein. (red, derStandard.at, 29.11.2014)

  • Keine Ruhe im Hause Debian.
    foto: debian

    Keine Ruhe im Hause Debian.

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