Konsequenzen wegen Fotos von Hollande und Gayet

28. November 2014, 22:12
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Fünf Elysee-Mitarbeiter versetzt

Paris - Wegen der Fotos von Frankreichs Präsident Francois Hollande mit der Schauspielerin Julie Gayet werden fünf Mitarbeiter im Elysee-Palast versetzt. Die Mitglieder des "privaten Dienstes" des Staatschefs würden nach der Veröffentlichung der Fotos "neu eingeteilt", hieß es am Freitag bei der Präsidentschaft in Paris.

Die Zeitung "Liberation" hatte gemeldet, die Mitarbeiter würden alle versetzt, weil nicht herauszufinden sei, wer die offensichtlich mit einem Handy vom Elysee-Palast aus gemachten Aufnahmen geschossen habe. Vier der fünf Mitarbeiter seien noch von Hollandes konservativem Vorgänger Nicolas Sarkozy eingestellt worden.

Diskussion um Sicherheit

Das Klatschmagazin "Voici" hatte die drei Fotos von Hollande und Gayet auf einer Terrasse vor den Privatzimmern des Präsidenten im Elysee-Palast vor rund einer Woche veröffentlicht. "Voici"-Chefredakteurin Marion Alombert versicherte danach: "Die Fotos wurden nicht vom Inneren des Elysee-Palastes aus aufgenommen." Es sei aber auch keine "Drohne" im Spiel gewesen. Nähere Einzelheiten wollte sie nicht preisgeben.

Die Fotos hatten auch die Diskussion um die Sicherheit des französischen Präsidenten neu entfacht. Die Debatte war bereits nach der Enthüllung seiner heimlichen Liebesaffäre mit Gayet im Jänner entbrannt, denn der Staatschef hatte sich nachts auf einem Motorroller in Paris zu der Schauspielerin bringen lassen. Nach der Enthüllung hatte sich Hollande von seiner langjährigen Lebensgefährtin Valerie Trierweiler getrennt. Zu seinem Verhältnis zu Gayet äußerte sich Hollande öffentlich bisher nicht. (APA, 28.11.2014)

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