Gute Woche - Schlechte Woche: Hähne, Büsis, Mega-Gondeln

29. November 2014, 11:00
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Gute Woche

Wasser in Gold zu verwandeln ist einfach - zumindest in China. Dort kassierte ein Chef der regionalen Wasserversorgung jahrelang schöne Summen dafür, den Hahn aufzudrehen. Nun ist Schluss. Bei einer Razzia entdeckten Korruptionsjäger 15 Millionen Euro und nicht weniger als 37 Kilo Gold.

foto: dpa/stratenschulte

In einigen Schweizer Kantonen gelten Büsis (Schwyzerdütsch für Katzen) als Delikatesse. Gegen den Verzehr der Dachhasen, wie die Speise einst genannt wurde, haben Tierfreunde eine Petition im Berner Parlament eingebracht. 16.000 Unterschriften wurden gesammelt. Fein, aber: nur 16.000?

foto: fotolia/mironov

Niederlage für einen Räuber in Wien: Als er maskiert ein Wettcafé betrat und sich an den Tresen stellte, wurde er einfach ignoriert. Mehrmals rief er "Wo bist denn?" - was das Personal kaltließ. Der Mann zog unverrichteter Dinge ab. Ignoranz lohnt sich offenbar.

Schlechte Woche

foto: apa/medichini

Papst Franziskus hielt vor dem Europaparlament eine Rede. Er beklagte "den Gesamteindruck der Müdigkeit und Alterung". Auch raunte er etwas von einer Großmutter, die nicht mehr lebendig wirke. Der Pontifex sprach übrigens nicht von der katholischen Kirche, sondern von der EU.

foto: apa/ziegler

Kein Herbst war wärmer, mangels Schnee wurde in vielen Skigebieten der Saisonstart abgesagt. Zwischen Flachau und Zauchensee plant man dennoch eine sieben Kilometer lange Gondelbahn. Viel Aufwand, um einmal grüne Wiesen zu verbinden.

foto: reuters

Die Schulter, die Facebook zeigt, ist dafür eiskalt: Eine Klage von Usern wegen Datenschutzverstößen wurde mit einem kreativen Argument verzögert: "Nicht geschäftsfähig" seien die Kläger. Fein ist das nicht. Ganz allgemein aber darf man schon an der Denkfähigkeit so mancher Facebooker zweifeln. (sts, DER STANDARD, 29.11.2014)

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