Erhard Stackl

28. November 2014, 15:23

Im Buch "1989 – Sturz der Diktaturen" beschreibt Stackl den demokratischen Wandel in etlichen Staaten Osteuropas vor über 20 Jahren

Die Umwälzungen in Tunesien, Ägypten und anderen Ländern wurden in jüngster Zeit vielfach als das "arabisches 1989" bezeichnet. Wie es vor mehr als 20 Jahren in etlichen Staaten Osteuropas und Lateinamerikas zur demokratischen Wende kam, beschreibt mit großer Lebendigkeit Stackl, der die Umwälzungen in Ländern wie Polen, Ungarn und der damaligen Tschechoslowakei, aber auch in Argentinien und Chile "live" erlebte und viele Protagonisten dieser Revolutionen persönlich kennenlernte. Die Bürgerrechtler und Rebellen, die er noch im Untergrund traf, wurden später Botschafter oder Minister, manche sogar Präsidenten ihrer Länder. 2010 wurde Stackls Werk mit dem renommierten "Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch" prämiert.

Erhard Stackl, geboren 1948, interessierte sich bereits als Student an der Wiener Hochschule für Welthandel für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Er arbeitete damals für die legendäre Ö3-Musikbox, später als Außenpolitikredakteur und stellvertretender Chefredakteur für das Magazin profil, zu dessen Gründern er bereits 1870 zählte. Seit 1993 schreibt Stackl für den Standard, wo viele Jahre als Leiter der Außenpolitik und dann Chef vom Dienst wirkte. Stackl ist Vorstandsmitglied des österreichischen Lateinamerika-Instituts und von Reporter ohne Grenzen Österreich. Vom österreichischen Roten Kreuz wurde er mit dem Humanitätspreis ausgezeichnet.

Erschienen: März 2009

ISBN-10: 370760293

Einband: gebunden

Erscheint bei: Czernin Verlag

Seitenzahl: 304

  • Artikelbild
Share if you care.