Heimstarke Altacher wollen WAC weiter zusetzen

28. November 2014, 14:39
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Gegner Grödig kommt mit Ambitionien ins Ländle

Altach/Grödig - Altach will sich vom unglücklichen Rückschlag in Ried nicht aus der Bahn werfen lassen. Die heimstarken Vorarlberger empfangen am Samstag (18.30 Uhr) den SV Grödig, mit einem vollen Erfolg würde der drittplatzierte Aufsteiger dem Zweiten WAC für zumindest einen Tag bis auf einen Zähler nahe rücken. Grödig reiste jedoch ebenfalls mit Ambitionen ins "Ländle".

Die Salzburger, die drei Zähler hinter Altach auf Rang sieben liegen, jubelten in der Vorwoche über einen 3:1-Heimerfolg gegen Rapid. Auswärts ging Grödig darüber hinaus zuletzt zwei Partien in Folge als Gewinner vom Spielfeld. Turbulent war der erste Saisonvergleich am Untersberg. Grödig führte bereits 3:0, am Ende gab es bei Ausschlüssen hüben wie drüben mit einem 3:3 eine Punkteteilung.

Altach musste nach neun Ligapartien ohne Niederlage in Ried eine Last-Minute-Pleite einstecken. Den Blick nach oben wollen die Rheintaler dadurch aber nicht verloren haben. "Wir wollen weiter Druck auf den WAC ausüben, das ist klar", stellte Trainer Damir Canadi fest. Er ließ sich im Vorfeld der Partie gegen Grödig kaum in die Karten blicken. Martin Kobras dürfte trotz seines Patzers gegen Ried wieder im Tor beginnen.

"Grödig ist vom Spielaufbau ähnlich wie meine Mannschaft, mit sehr gutem Umschaltspiel und mit Spielern ausgestattet, die individuelle Klasse haben", meinte Canadi - und schränkte gleich darauf ein: "Aber in erster Linie gilt es, auf sich selbst zu schauen." Fehlen wird Altach Linksverteidiger Emanuel Schreiner aufgrund einer Sperre. Patrick Salomon wurde nach einem Krankheitsfall in der Familie freigestellt, der Mittelfeldmann könnte aber auf der Bank Platz nehmen.

Grödigs Trainer Michael Baur sah die Ausgangslage offen. "Beide Mannschaften haben eine gute Phase. Altach war lange ungeschlagen, wir haben gegen Rapid eine unserer besten Saisonleistungen abgeliefert. Wir wollen deshalb natürlich auch im Ländle etwas holen", meinte der Tiroler. Er bangte vor dem Spiel um die Fitness von Offensivmann Tomi. Dem Spanier macht eine Bänderblessur im Knie zu schaffen. Mittelfeldmann Timo Brauer ist wie Verteidiger Robert Strobl gesperrt.

Altach ordnete Baur ob der vielen Rotationen seines Gegenübers Canadi als "unberechenbare Mannschaft" ein. Grödigs Coach hoffte auch auf viele Zuschauer in der Cashpoint Arena. Dass in Grödig der Zuschauerandrang nicht so groß ist wie erwünscht - gegen Rapid kamen rund 2.600 Fans ins Stadion - bereitet Baur nach wie vor Kopfzerbrechen. Zumindest in der Ferne soll sich seine Elf deshalb über volle Ränge freuen. (APA, 28.11.2014)

SCR Altach - SV Grödig (Samstag, 18.30 Uhr, Altach, Cashpoint Arena, SR Drachta). Bisheriges Saisonergebnis: 3:3 (a).

Altach: Kobras - Lienhart, Ortiz, Zwischenbrugger, Gercaliu - Netzer - Tajouri/Seeger, Roth, Prokopic, Kovacec - Aigner

Ersatz: Lukse - Jäger, A. Pöllhuber, Salomon, Luxbacher, Ngwat-Mahop

Es fehlen: Schreiner (gesperrt), Pecirep (Adduktorenprobleme), Zech (langzeitverletzt)

Grödig: C. Stankovic - Potzmann, Cabrera, Karner, Martschinko - Maak, Völkl - Huspek, Nutz, Reyna - Tomi/Emmanuel

Ersatz: Strasser - Handle, Hart, Goiginger, Djuric, Schütz, Wallner, Gschweidl

Es fehlen: Brauer, Strobl, Strauss (alle gesperrt), Schubert (Reha nach Herzmuskelentzündung)

Fraglich: Tomi (Bänderblessur im Knie)


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