Fidler Harald

28. November 2014, 13:01

Im Vorhof der Schlacht. Österreichs alte Medienmonopole und neue Zeitungskriege.

Das neue Buch von Harald Fidler liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme der österreichischen Medienlandschaft und skizziert mögliche Szenarien für die Zukunft des heimischen Medienmarktes.

Zwei Riesen beherrschen Österreichs Medienlandschaft: der staatsnahe ORF und ein Ungetüm aus Krone, Kurier und News Konzern. Wie konnte es zu dieser einzigartigen Konzentration kommen, vollkommen ungehindert von Kartellgesetzen und Medienpolitik? Und: Könnten neue Zeitungsprojekte und deutsche Fernsehkonzerne zu einer Normalisierung führen?

Der Medienjournalist Harald Fidler hat in seinem neuen Buch "Im Vorhof der Schlacht" eine Fülle von Daten und Fakten zusammengetragen. Fidler erklärt, wie es zu der auffallend hohen Medienkonzentration kam und misst hiesige Zustände an europäischen Verhältnissen. Sein Blick ist ein "wirtschaftlicher und politischer, kein medien- oder kulturphilosophischer", wie er erläutert. Er liefert eine äußerst spannende Bestandsaufnahme, dem Gegenstand angemessen "ernst, streckenweise ironisch, bisweilen polemisch, auch satirisch".

Harald Fidler, geb. 1969, seit 1987 Journalist, seit 1995 ist er Medienredakteur der Tageszeitung DER STANDARD. Ab 1999 hat er den Onlinedienst derStandard.at/Etat aufgebaut und geleitet. 1999 erschien in Zusammenarbeit mit Andreas Merkle sein Buch: "Sendepause. Medien und Medienpolitik in Österreich".

Erschienen: Oktober 2004

ISBN-10: 3-85439-341-5

EAN: 9783854393412

Einband: gebunden

Erschienen bei: Falter

Seitenzahl: 376

Gewicht: 695g

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