Sexualfunktionsstörungen durch chronische Erkrankungen 

28. November 2014, 12:37
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Kongress in Wien: Störung entweder durch Erkrankung selbst oder durch Medikamente ausgelöst

Wien - Bis zu 80 Prozent aller chronisch-kranken Menschen leiden gleichzeitig an Sexualfunktionsstörungen, die entweder durch die Erkrankung selbst oder durch Medikamente oder andere medizinische Interventionen ausgelöst werden können. Zu dem Thema findet Ende kommender Woche (6. und 7. Dezember) an der MedUni Wien ein Kongress statt.

54,4 Prozent aller Diabetiker, 63 Prozent aller Personen mit Adipositas, 41 Prozent der Bluthochdruck-Patienten, 51 Prozent aller Kranken mit Fettstoffwechselstörungen und 71 Prozent der von Krebs Betroffenen leiden an einer Sexualfunktionsstörung. Dies erklärte Michaela Bayerle-Eder von der Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien im AKH anlässlich des ersten sexualmedizinischen Kongresses der MedUni Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Sexualmedizin und sexuelle Gesundheit, welche den Kongress organisiert. (APA, derStandard.at, 28.11.2014)

  • Ein sexualmedizinischer Kongresses findet nächste Woche an der MedUni Wien statt.
    foto: apa/friso gentsch

    Ein sexualmedizinischer Kongresses findet nächste Woche an der MedUni Wien statt.

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